Nach etwa 6,5 h waren Schwimmen und Radfahren Geschichte und es ging auf die Marathonstrecke. Hier fand ich schnell zu meinem Rhythmus und die Oberschenkel fühlten sich auch wieder gut an. Auf den ersten Kilometern konnte ich viele Athleten überholen, die sich offensichtlich beim Radfahren übernommen hatten. Ab Kilometer 15 ging es wieder raus aus der Stadt und ca. 10 km auf dem Highway nur geradeaus. Jetzt wurde es richtig hart. Die Wende nach 28 km war dann irgendwann erreicht und es ging aus dem Energy Lab, einer Forschungsstation, wieder zurück Richtung Kona. Jetzt spürte ich wirklich jeden Muskel meines Körpers und sehnte das Ziel herbei.
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Dann endlich erreichte ich den Alii Drive und genoss den Zieleinlauf durch Tausende von Zuschauern. Ich bin definitiv sehr zufrieden. Ich hatte einen guten Tag. Ich bin stolz darauf, dass ich in diesem Rennen dabei war. Bei meinem ersten Start auf Hawaii die 10 Stunden-Marke deutlich zu unterbieten, unter 2.000 Startern bei der Weltmeisterschaft einen 195. Gesamtrang (damit unter den besten 10% im Klassement) zu belegen und mit 3:03 h einen der schnellsten Marathons unter allen Teilnehmern zu laufen, dass lässt die Qualen des Tages zudem schnell vergessen machen. |
Daher gilt mein ganz besonderer Dank der Schmaus GmbH, welche mir mit Ihrer Unterstützung die Teilnahme und damit das Erleben des Mythos des seit 1978 auf der Pazifikinsel ausgetragenen Ironman möglich machte. Die besondere Atmosphäre und die Begeisterung der Hawaiianer für diesen Wettkampf sind kaum zu beschreiben. Alles in allem war es für mich ein krönender Saisonabschluss."
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| Weltmeisterschaft auf Hawaii | ||